Warum Brandschutzerziehung und -aufklärung?

Brandschutzerziehung muss, beginnend im Kindesalter, im Zusammenwirken von Pädagogen in Kindergärten, Schulen, den Eltern und den Feuerwehren auf den Weg gebracht werden. Ein ebenso wichtiger Baustein ist die Brandschutzaufklärung für Erwachsene. Der leichtfertige und nicht geschulte Umgang mit dem Element Feuer führt jedes Jahr aufs Neue zu vielen vermeidbaren Brandopfern und immensen Sachschäden. Kinder und Eltern sind von der Notwendigkeit des verantwortlichen Umgangs mit Feuer zu überzeugen.

Die Sicherheit unserer Kinder und die Brandverhütung ist unser oberstes Ziel.

Aufgrund der von Kindern und Jugendlichen verursachten Brände in der Bundesrepublik Deutschland sterben jährlich ca. 200 Kinder, mehr als 6.000 Personen werden zum Teil schwer verletzt. Laut einer Statistik des Bundeskriminalamtes werden über 30 % aller Brandstiftungen von Kindern und Jugendlichen verursacht.


Brandschutz was verstehen wir darunter?

Brandschutz (feuerwehrtechnischer Begriff)

  • vorbeugender Brandschutz (Brandverhütung und Verhinderung der Brandentstehung)
  • abwehrender Brandschutz (Verhinderung der Brandausweitung und Brandbekämpfung)

Ziele der Brandschutzerziehung

Wie jede Erziehung so zielt auch die Brandschutzerziehung auf eine Verhaltensänderung ab. Das Ziel ist, dass künftig Kinder, Schüler, Jugendliche und auch Erwachsene sicherer und verantwortungsvoller mit Feuer umgehen. Im Einzelnen sind das folgende Ziele:

  • Steigerung des Brandschutzbewusstseins
  • Verringerung von Bränden, insbesondere die von Kindern verursachten Bränden
  • Verringerung von Brandtoten und Brandverletzten
  • Richtiges Handeln im Brandfall
  • Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zur Feuerwehr

 

Ausstattung der Brandschutzerzieher

Für Feuerwehren die in Kindergärten und Grundschulen Brandschutzerziehung halten, besteht die Möglichkeit, sich dafür Arbeitsmaterial auszuleihen. Hierzu zählen unter anderem die beiden Brandschutzerziehungskofferdes LFV Bayern. Die Koffer enthalten z.B. Ordner mit ausgearbeiteten Vorträgen und Arbeitsblättern, Literatur zu verschiedenen Brandschutzthemen, ein eigener Koffer mit Materialien zur Durchführung kleinerer Brandversuche, eine Telefonanlage zum Üben eines Notrufs, einen Rauchmelder und die bei Kindern beliebte Handpuppe. Auch Filme sind darin enthalten.

 

Durchführung der Brandschutzerziehung

"Früh übt sich ..." oder "Was Hänschen nicht lernt, ..."
Um Kindern möglichst früh den verantwortungsvollen Umgang mit Feuer und daraus entstehende Gefahren zu vermitteln bzw. näherzubringen, sollte die Brandschutzerziehung schon im Kindergarten beginnen.

Die Feuerwehr Weilheim besucht dazu Kindergärten und Grundschulen und bieten ein interessantes und lehrreiches Programm. In den ein bis zwei Stunden können Kinder hautnah miterleben, wie aus einem normalen Menschen ein Atemschutzgeräteträger wird, um ihnen die Angst vor dem "großen schwarzen Mann mit den lauten Geräuschen" zu nehmen.

Die Feuerwehr Weilheim lädt dazu Kindergartengruppen und Schulklassen ins Feuerwehrhaus ein, dort können die Kinder unsere Feuerwehrhaus inkl. Fahrzeuge besichtigen. Es wird auch theoretisches Wissen vermittelt, wie z. B. funktioniert die Feuerwehr, was macht die Feuerwehr und am Wichtigsten: alles rund um den verantwortungsvollen Umgang mit Feuer.


Quelle: Internet

 

Ihr Ansprechpartner zum Thema Brandschutzerziehung bei der Freiwilligen Feuerwehr Weilheim ist
Frau Sabine Rohm
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